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Gehirn-Interface hilft gelähmtem Mann, Roboterarme zu bewegen

Forscher:innen der US-amerikanischen Johns Hopkins University ist es gelungen, einen Roboterarm zu entwickeln, den Gelähmte steuern können. Laut einem Bericht von Engadget konnte ein Mann mit gelähmtem Arm dank der neuen Technik zwei Roboterarme, die über ein Interface mit seinem Gehirn verbunden waren, selbstständig bewegen und sogar wieder eigenständig essen.

Mit seinen Fäusten führte der Mann minimale Bewegungen aus, welche die Roboterarme, ausgestattet mit Messer und Gabel, anschließend umsetzten. Dank dieser Technik konnte der Mann nach Angaben der Universität ein Dessert innerhalb von 90 Sekunden selbstständig verspeisen.

Roboterarme schenken Gelähmten neue Hoffnung

Den Kern dieser neuen Methode bildet ein Steuerungssystem, das die Menge an mentalem Input minimiert, die zur Erfüllung einer Aufgabe erforderlich ist. Das Interface kann Bewegungsansätze gelähmter Personen quasi übersetzen und an die Roboterarme übertragen.

Diese bahnbrechende Technologie steckt leider noch in den Kinderschuhen. Die Wissenschaftler:innen planen nach Angaben von Engadget, dass die Roboterarme künftig auch sensorische Rückmeldungen geben können. Gelingt das, „fühlt“ der Roboterarm auch Berührungen mit Gegenständen und benötigt keine visuelle Bestätigung, ob – um im Beispiel des Essens zu bleiben – die Nahrung auch von Messer und Gabel aufgenommen wird.

Quelle: Gehirn-Interface hilft gelähmtem Mann, Roboterarme zu bewegen (t3n.de) (17.10.2022)

Tom Illauer

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